Die Big-Band des Maristenkollegs

Die Big-Band des Maristenkollegs ist eine seit 1998 bestehende Musikgruppe des Maristenkollegs Mindelheim. Schülerinnen und Schüler von Gymnasium und Realschule, die bereits einige grundlegende Fähigkeiten auf einem Musikinstrument mitbringen, können sich für diesen Wahlkurs anmelden. Sie nehmen dann - über den normalen Pflichtunterricht hinausgehend - an einer wöchentlich zweistündigen Probe teil. Fast alle Mitglieder, die der Gruppe in der Unter- oder Mittelstufe beitraten, blieben ihr in der Vergangenheit bis zum Abitur bzw. zum Realschulabschluss treu und entwickelten sich musikalisch weiter.



Die aktuelle Besetzung der Big-Band im Schuljahr 2014/15


Die ungetrübte Begeisterung für den Swing, der nach wie vor ein Publikum jeden Alters anspricht, liegt bei den jungen Musikern auf der einen Seite in der Herausforderung eines anspruchsvollen, rhythmischen Zusammenspiels, auf der anderen Seite in der Möglichkeit der freien Impovisation und, nicht zu vernachlässigen, in der sich über Jahre entwickelnden Gemeinschaft bei gemeinsamen Proben, Probentagen und Auftritten.

Zu hören ist die Band innerschulisch jedes Jahr bei den Weihnachts- und Sommerkonzerten, bei der Verabschiedung der Abiturienten und oft auch bei einem ganz eigenen Konzert. Darüberhinaus hat sie schon Auftritte bei Benefizveranstaltungen, bei den Schulwerkstagen oder bei Veranstaltungen der Stadt Mindelheim absolviert.



Pressestimmen

Hörenswerte Spielfreude - Junge Musiker des Mindelheimer Maristenkollegs
reißen die Zuhörer im Stadttheater zu Begeisterungsstürmen

So fühlt sich Frühling an. Beim Konzert der Bläsergruppe und der Big-Band des Maristenkollegs Mindelheim folgte ein Stimmungsaufheller nach dem anderen. Mit Florian Strobel am Pult spielte die Bläsergruppe, unterstützt von Musikern der Big-Band, Ohrwürmer von Kurt Gäble, der einmal sagte: „Mein Leben ist Musik.“ Das gilt wohl auch für die Schüler. Wie sonst hätten sie einen solchen Sound in das Stadttheater fließen lassen können. Dafür waren etliche Probenstunden und -tage in Babenhausen notwendig. Herausgekommen sind Interpretationen, die das Publikum mit heftigem Applaus und Begeisterungspfiffen belohnten.

Da schien das „Leuchtfeuer“ hell in den Saal und mit den „Emotionen“, beide von Kurt Gäble, in unterschiedlichen Tempi, brachten sie alle Elemente von heiter bis düster zu Gehör. Claude François schrieb den weltbekannten Hit „My Way“, den in besonderem Maße Frank Sinatra berühmt machte. Es war außerdem eine Hommage an den großen Entertainer, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Ein kleiner Bühnenumbau kündigte die „Combo“ an. Tizian Hartmann am Klavier, Daniel Gerwinat am Schlagzeug, Tobias Müller an der E-Gitarre, Alexander Baum am Bass und „unser bester Posaunist“ Lukas Krauß entführten bei rotem Licht in die geheimnisvolle Welt des Films und Jazz. Zu hören waren nicht nur Henry Mancinis „Pink Panther“, sondern auch „I’m Getting Sentimental Over You“ von George Bassmann. Eigentlich wollten sie nur „Jada“ von Bob Carleton spielen – großartig interpretiert –doch dann gefielen ihnen die anderen Stücke auch so gut, dass sie und damit das Publikum nicht mehr zu halten waren.



Die Big-Band in Aktion


Die Big-Band unter der Leitung von Andreas Meidert setzte schließlich allem in diesem Konzert die Krone des Abends auf. Voller Spielfreude und Leidenschaft für ihre Musik spielten sich die 21 jungen Musiker in die Herzen der Gäste. Darunter erklangen der „Libertango“ von Astor Piazolla, eine sehr hörenswerte Interpretation mit Jazzcharakter. Ob der „Night Train“, „Mack The Knife“ oder der Zwölf-Takt-Blues „Dare To Dream“, die Jugendlichen zeigten eine großartige Leistung. Die launigen Moderatoren Isabella Kleinmaier und Lukas Krauß kündigten schließlich als besondere Zugabe „Children of Sanchez“ an, die als Höhepunkt des Konzertes bezeichnet werden kann. Diese Komposition von Chuck Mangione nach dem gleichnamigen Film sei für ihn die stärkste Musik, die er je komponierte. Das Buch von Schriftsteller und Anthropologe Oscar Lewis schildert die Autobiografie einer mexikanischen Familie.

Da die Gäste für ihre Ovationen aufstanden, bedankten sich die Musiker mit einer Hommage an Nat King Cole mit dem „Blues for Nate“. Andreas Meidert bedankte sich bei den Jugendlichen für ihr großes Engagement und rief alle diesjährigen Abiturienten auf die Bühne. Sie werden der Big-Band anschließend nicht mehr zur Verfügung stehen. Doch Nachwuchs gibt es in den folgenden Jahrgängen gewiss. Auch die Schüler dankten Andreas Meidert und Florian Strobel für die große Geduld, die sie mit ihnen hatten.


Zeitungsbericht der MZ vom 30.03.2015, Autor: Maria Schmid
Artikel im Onlineangebot der Augsburger Allgemeinen
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